Am vergangenen Übungsdienst stand für die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges die jährliche Atemschutzübung an der Feuer- und Rettungswache 2 auf dem Programm. Um in Einsätzen weiterhin unter schwerem Atemschutz arbeiten zu dürfen, muss einmal im Jahr die Atemschutzübung erfolgreich absolviert werden. Hierbei müssen die Kameradinnen und Kameraden zunächst an die Endlosleiter und auf ein weiteres Cardiogerät (Laufband / Stepper). Im Anschluss daran geht es durch die Atemschutzstrecke (eine Art Hindernisparcours), bevor es noch einmal auf ein Cardiogerät (Laufband / Stepper) geht.
Wie bereits unlängst in der Rubrik „Über uns“ ausgeführt, hat sich der Löschzug Ende 2025 ein neues Logo gegeben. Heute wollen wir das Logo auch hier noch einmal vorstellen.
In seiner Form misst es neun Zentimeter im Durchmesser (als Patch) und ist kreisrund auf rotem Hintergrund ausgeführt. In der Umschrift sind die Worte „Löschzug Resse“ und „Helles Licht bei der Nacht“ aufgebracht. Neben der Nennung des Namens des Löschzuges – derzeit bestehend aus der Einsatzabteilung und der Jugendgruppe – erfolgt hier eine Bezugnahme auf die Tradition des Bergbaus in Gelsenkirchen. Die Zeile „Helles Licht bei der Nacht“ stammt aus dem Steigerlied, das für das Ruhrgebiet und seine Menschen zentraler Bestandteil der eigenen Geschichte und Identität ist. Hierin spiegelt sich noch eine zweite Ebene: Für die Menschen, die die Hilfe der Feuerwehr benötigen, wollen wir das helle Licht, die Hilfe in einer schwierigen Situation sein. Die Textzeile des Steigerliedes ist für uns Ansporn und es ist ein Versprechen an alle Menschen in Gelsenkirchen gleichermaßen.
In der Mitte finden sich neben der Ziffer „16“ (unten), der Ordnungsnummer des Löschzuges, ein stilisiertes Fachwerkhaus (oben) sowie Hammer und Schlägel. Das stilisierte Fachwerkhaus, das auf dem Gründungswimpel unserer Jugendgruppe aus dem Jahr 1980 (Neugründung; erstmals 1912 erwähnt) abgebildet ist, erinnert an die ländliche Tradition und Struktur des Stadtteils Resse. Hammer und Schlägel, klassisch gekreuzt, repräsentieren die Bergbautradition, die sich im Stadtteil Resse etwa in Form des ehemals hier befindlichen Bergwerks Ewald, Schachtanlage 3 und 4, niedergeschlagen hat. Im Hintergrund sind stilisierte Flammen zu sehen.
Mittlerweile haben sich, neben dem ursprünglich geplanten Patch noch weitere Formate ergeben, in denen das Logo bislang zur Anwendung kommt. Anfragen zum Patch können jederzeit gerne über unser Kontaktformular gestellt werden.