Auf der diesjährigen Interschutz-Messe in Hannover ist am Stand von WAS (Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeuge, Halle 26) unter anderem ein Beispielfahrzeug eines CBRN-Erkunders Bund ausgestellt. Im Zuge der Etablierung einer CBRN-Einheit beim Löschzug 16 werden wir künftig ein solches Fahrzeug aus Zivilschutzmitteln des Bundes zur Verfügung gestellt bekommen. Nachstehend finden sich ein paar Ansichten und Detailaufnahmen des Fahrzeuges.
Frontansicht.Ansaugstutzen linke Fahrzeugseite.Fahrzeugseite links.Rückwärtige Tür links.Geräteraum hinten.Rückwärtige Tür rechts.Innenraum hinten.Messrechner.Fahrerkabine.
Am gestrigen Übungsdienst verlegte der Löschzug 16 mit allen Fahrzeugen und der DLK 3 an die Sutumer Schleusen nach GE-Beckhausen. Vor Ort standen zwei praktische Ausbildungsinhalte auf dem Plan: die Wasserentnahme aus dem offenen Gewässer und die Einspeisung in eine Drehleiter.
Wasserentnahme offenes Gewässer.Wasserentnahme offenes Gewässer.Wasserabgabe vom HLF.
Dementsprechend wurde mittels einer A-Saugleitung durch das LF 16-2 zunächst Kanalwasser angesaugt. Das Löschwasser wurde dann zum HLF 16-1 weiter gefördert, um dann von dort schließlich in eine Drehleiter eigespeist zu werden.
Einspeisung Drehleiter.Einspeisung Drehleiter.
Beim Einspeisen in die Drehleiter ist neben der Einbindung eines Druckbegrenzungsventils auch das Schlauchmanagement von besonderer Bedeutung. Dadurch kann die Ordnung des Raumes an der Einsatzstelle gewährleistet werden. Wir danken des Ausbildern des gestrigen Übungsdienstes sehr für das Engagement und die spannenden Einblicke.
Der Übungsdienst endete gegen 22:30 in gemeinsamer Runde an der Wache: hier hatten wir noch auf zwei Geburtstage anzustoßen und die Jugendfeuerwehr hatte dem Löschzug noch Hotdogs gespendet – auch hierfür herzlichen Dank!
Am gestrigen Übungsabend stand das Thema „Vegetationsbrandbekämpfung“ auf dem Ausbildungsplan. Dabei haben wir den Ausbildungsschwerpunkt auf den sogenannten „Pump & Roll-Betrieb“ unserer Löschfahrzeuge gelegt. Bei dieser Betriebsart geht es darum, bei geringer Fahrgeschwindigkeit Löschwasser abzugeben, um so zum Beispiel räumlich weit ausgedehnte Grasnarbenbrände bekämpfen zu können. Auch die Kontrolle der abgegebenen Wassermenge ist hier von großer Bedeutung. Da es im „Pump & Roll-Betrieb“ einiger Koordination bedarf, ist ein gezieltes Üben hier unerlässlich.
Der FV Viktoria Resse 75 e.V. veranstaltete heute ein Kinder- und Jugendturnier. Auf der Bezirkssportanlage Im Emscherbruch waren seit heute Morgen trotz des gemischten Wetters zahlreiche Kinder- und Jugendmannschaften auf Kleinfeldern gegeneinander angetreten.
Für die nicht minder zahlreichen Besucher:innen wurde zudem ein buntes Rahmenprogramm geboten. Hieran beteiligte sich auch die Jugendgruppe des Löschzuges 16. Sechs Jungendliche und vier Betreuer:innen waren mit zwei Spritzspielen, einer Ausmalaktion und natürlich auch mit einem Löschfahrzeug den ganzen Tag über vor Ort.
Am gestrigen Übungsabend stand im Rahmen der CBRN-Ausbildung das Thema GAMS auf dem Ausbildungsplan. Dabei wurden die wichtigen Grundlagen zur Erkennung von Gefahren, dem Einrichten eines Absperrbereiches, der Menschenrettung sowie dem Anfordern von Spezialkräften vermittelt und praktisch angewendet. Im anschließenden Übungsteil galt es, einen Gefahrenbereich richtig zu erkennen und einen Sofort-Dekonplatz einzurichten. An zwei Kameraden wurde anschließend die Sofort-Dekontamination praktisch durchgeführt, um die Abläufe realitätsnah zu trainieren.