Am gestrigen Sonntag versammelten sich wieder Mitglieder aus den Karnevalsvereinen, den Kindertagesstätten, verschiedenen Fußballvereinen, dem DRK und natürlich der Jugendfeuerwehr der Stadt Gelsenkirchen, um am Kinderkarneval in Buer teilzunehmen. Schon früh am Morgen wurden die Bollerwagen und die Taschen gepackt.
Am Leibniz-Gymnasium.Am Leibniz-Gymnasium.
Um 11:11 Uhr ging es schließlich los, vom Leibniz Gynasium, über die Luciagasse bis hinunter zur Domplatte. Auf dem Weg konnten wir mit Karnevalsmusik und einer Menge Spaß einen Haufen Kamelle an Kinder und ihre Eltern verteilen.
Umzug in Buer.Umzug in Buer.
An der Domplatte angekommen haben sich alle noch das dortige Bühnenprogramm angeschaut, bevor es nach den Aufräumarbeiten in den wohlverdienten Feierabend ging. Diesen haben wir bei einer leckeren Pizza ausklingen lassen. Die Mitglieder der Jugendgruppe des Löschzuges 16 freut sich schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Wir haben oben gute Laune, unten gute Laune, vorne gute Laune ….“ In diesem Sinne: Helau.
Am gestrigen Samstag war der Löschzug 16 zusammen mit anderen Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr Gelsenkirchen und dem Kreis Steinfurt am Institut der Feuerwehren NRW in Münster. Zusammen konnten die Kameraden und Kameradinnen auf dem vor Ort befindlichen Außengelände und in der Übungshalle verschiedene Einsatzszenarien bewältigen.
Von einer eingeklemmten Person in einer Werkstatt bis hin zum Brand in einer Tiefgarage konnten verschiedenste Lagen realitätsnah dargestellt werden. Über den Einsatzleitwagen, der von der Feuerwehr Rheine gestellt wurde, wurden alle Einsätze koordiniert und an die entsprechenden Einheiten verteilt. Am Ende des Tages konnten viele neue Eindrücke gesammelt und einsatztaktisches Wissen gefestigt werden.
Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Beteiligten und bei den Kollegen und Kolleginnen vom IdF Münster für die Planung und Umsetzung des Übungstages. Ein ganz besonderer Dank geht auch an die Kameraden und Kameradinnen vom Löschzug 11 für die hervorragende Zusammenarbeit!
Am vergangenen Übungsdienst stand für die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges die jährliche Atemschutzübung an der Feuer- und Rettungswache 2 auf dem Programm. Um in Einsätzen weiterhin unter schwerem Atemschutz arbeiten zu dürfen, muss einmal im Jahr die Atemschutzübung erfolgreich absolviert werden. Hierbei müssen die Kameradinnen und Kameraden zunächst an die Endlosleiter und auf ein weiteres Cardiogerät (Laufband / Stepper). Im Anschluss daran geht es durch die Atemschutzstrecke (eine Art Hindernisparcours), bevor es noch einmal auf ein Cardiogerät (Laufband / Stepper) geht.
Wie bereits unlängst in der Rubrik „Über uns“ ausgeführt, hat sich der Löschzug Ende 2025 ein neues Logo gegeben. Heute wollen wir das Logo auch hier noch einmal vorstellen.
In seiner Form misst es neun Zentimeter im Durchmesser (als Patch) und ist kreisrund auf rotem Hintergrund ausgeführt. In der Umschrift sind die Worte „Löschzug Resse“ und „Helles Licht bei der Nacht“ aufgebracht. Neben der Nennung des Namens des Löschzuges – derzeit bestehend aus der Einsatzabteilung und der Jugendgruppe – erfolgt hier eine Bezugnahme auf die Tradition des Bergbaus in Gelsenkirchen. Die Zeile „Helles Licht bei der Nacht“ stammt aus dem Steigerlied, das für das Ruhrgebiet und seine Menschen zentraler Bestandteil der eigenen Geschichte und Identität ist. Hierin spiegelt sich noch eine zweite Ebene: Für die Menschen, die die Hilfe der Feuerwehr benötigen, wollen wir das helle Licht, die Hilfe in einer schwierigen Situation sein. Die Textzeile des Steigerliedes ist für uns Ansporn und es ist ein Versprechen an alle Menschen in Gelsenkirchen gleichermaßen.
In der Mitte finden sich neben der Ziffer „16“ (unten), der Ordnungsnummer des Löschzuges, ein stilisiertes Fachwerkhaus (oben) sowie Hammer und Schlägel. Das stilisierte Fachwerkhaus, das auf dem Gründungswimpel unserer Jugendgruppe aus dem Jahr 1980 (Neugründung; erstmals 1912 erwähnt) abgebildet ist, erinnert an die ländliche Tradition und Struktur des Stadtteils Resse. Hammer und Schlägel, klassisch gekreuzt, repräsentieren die Bergbautradition, die sich im Stadtteil Resse etwa in Form des ehemals hier befindlichen Bergwerks Ewald, Schachtanlage 3 und 4, niedergeschlagen hat. Im Hintergrund sind stilisierte Flammen zu sehen.
Mittlerweile haben sich, neben dem ursprünglich geplanten Patch noch weitere Formate ergeben, in denen das Logo bislang zur Anwendung kommt. Anfragen zum Patch können jederzeit gerne über unser Kontaktformular gestellt werden.
Am vergangenen Wochenende waren die Kameraden und Kameradinnen des Löschzuges für 24 Stunden einsatzbereit am Gerätehaus. Nachdem direkt nach Dienstbeginn die Fahrzeuge angemeldet und gecheckt wurden, ging es zum Frühstück. Um 09:45 Uhr folgte dann die erste Alarmierung für das zweite Löschfahrzeug. Gemeldet war eine Person, die in der Wohnung gestürzt war. Zusammen mit dem Rettungsdienst konnte die Person versorgt und in das nächstgelegene Krankenhaus transportiert werden.
Einsatz für das 16-LF20KATS-1
Einsatzstelle in Buer
Im weiteren Verlauf des Tages wurden verschiedene Aufgaben am Gerätehaus vorgenommen und bearbeitet. Kurz nach dem Mittagessen wurde das 16-HLF-10-1 zur Türöffnung in Resse alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnte die Fahrt abgebrochen werden und das Gerätehaus angefahren werden. Wenig später folgte dann der nächste Einsatz für die Kameraden und Kameradinnen. Diesmal rückte der komplette Löschzug zu einem PKW Brand auf der A2 aus. Vor Ort hat die Berufsfeuerwehr der nahegelegenen Feuer- und Rettungswache 2 den Brand im Motorraum schnell unter Kontrolle bringen können und übergaben die Einsatzstelle an den Löschzug für weitere Nacharbeiten.
Nachdem der Einsatz beendet war, ging es für die Kameraden und Kameradinnen zum Dienstsport. Der restliche Abend verlief für alle Beteiligten weitestgehend ruhig ab. In der Nacht zu Sonntag alarmierte die Leitstelle den Löschzug zu einer Türöffnung nach Schalke Nord. Allerdings konnte auch hier die Anfahrt auf dem Weg zur Einsatzstelle abgebrochen werden und alle konnten wieder zurück in ihre Betten. Im restlichen Dienst kam es zu keinen weiteren Einsätzen, sodass alle pünktlich um 07:30 Uhr in ihren wohlverdienten Feierabend konnten.