Ereignisreiche Woche für unseren Löschzug

Am vergangenen Übungsdienst beschäftigten sich die Kameraden und Kameradinnen mit dem Thema „TH-Wald Praxis“. Noch vor Beginn der Ausbildung wurde der Löschzug zusammen mit Einheiten der Wache 2 mit dem Einsatzstichwort „unklarer Geruch“ ins Schievenviertel nach Erle alarmiert. Vor Ort konnte kein Schadensereignis festgestellt werden. Nach der Erkundung fuhren die Kameraden und Kameradinnen zum Baumdienst Melchers, wo die Ausbildung fortgesetzt wurde. Nachdem verschiedene Schnitttechniken praktiziert wurden, konnte der Übungsdienst pünktlich um 22 Uhr beendet werden.

Am gestrigen Samstag standen gleich mehrere Abschlussprüfungen für die Freiwillige Feuerwehr auf dem Plan. So konnten unter anderem Alissa und Denis nach insgesamt fünf Wochen Praxis und Theorie erfolgreich den 76. Grundlehrgang abschließen. Für die Kameraden Nico, Noah und Leon neigte sich nach mehreren Wochen auch der Tm2a-Lehrgang dem Ende zu. Auch beim Tm2b-Lehrgang konnten Luis und Christoph gestern erfolgreich ihre Abschlussprüfung absolvieren.

Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu dieser herausragenden Leistung und wünschen ihnen viel Spaß in ihren neuen Funktionen und Aufgaben im Einsatzdienst. Außerdem möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Ausbildern, Mitwirkenden und Prüfern der Lehrgänge für ihr Engagement und ihre Zeit bedanken.

Zudem fand gestern der Florianstag der Feuerwehr Gelsenkirchen am Gerätehaus des Löschzuges 12 statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Dabei wurden unter anderem Einsatzzahlen vorgestellt sowie auf besondere Ereignisse und Entwicklungen innerhalb der Feuerwehr Gelsenkirchen eingegangen. Ein besonderer Moment war die Ehrung unserer Kameraden Olli und Jörg. Sie erhielten das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für 35 Jahre treuen Dienst in der Feuerwehr. Zu dieser Auszeichnung gratulieren wir sehr herzlich. Bei Essen und Getränken konnten sich die Kameradinnen und Kameraden austauschen, Gespräche führen und den Abend in einer gemütlichen Runde ausklingen lassen. Wir bedanken uns beim Löschzug 12 für die Einladung und die gelungene Veranstaltung.

Einsatzstelle Münsterstraße.

Brennender Wohnwagen

Kurz vor Beginn des gestrigen Übungsdienstes alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen zunächst das HLF 16-1 und wenige Minuten später auch das LF 16-2 zu einer Einsatzstelle an die Münsterstraße in GE-Resse. Auf dem dortigen Parkplatz neben der Auffahrt zur Autobahn A2 solle sich ein brennender Wohnwagen befinden, so die Meldung.

Bei Eintreffen bestätigte sich die Lage. Ein auf dem Parkplatz abgestellter Wohnwagen stand in Vollbrand. Nachdem ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen in dem Wohnwagen befanden, ging ein Trupp zur Brandbekämpfung vor. Das Feuer wurde zunächst mit dem Schnellangriff gelöscht. Im Anschluss wurde ein Schaumteppich auf die verbliebenen Metall- und Plastikreste aufgebracht. Eine abschließende Kontrolle mit der Wärmebildkamera ergab eine maximale Temperatur von ca. 60 Grad Celsius. Für die Dauer der Löscharbeiten blieb der Parkplatz gesperrt. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch die Polizei Gelsenkirchen.

HLF 16-1, Feuerwache 1.

Fahrzeugpflege und Wachbesetzung

Am vergangenen Dienstag stand das Thema Fahrzeugpflege auf dem Dienstplan. Nach erfolgter Einteilung und Dienstaufnahme haben wir unsere Fahrzeuge gründlich gereinigt und überprüft. Denn nur sauberes und gepflegtes Material ist im Einsatz auch verlässlich.

Zudem war das Wetter trocken und nicht zu kalt und so haben wir die Gelegenheit direkt genutzt und das erste Mal in diesem Jahr den Grill angeworfen. Bratwurst im Brötchen, so lässt sich ein Dienstabend doch perfekt abrunden.

Doch kurz nach Dienstende hieß es dann wieder: einsatzbereit machen. Die Leitstelle alarmierte uns zur Sicherstellung des Grundschutzes im Wachkreis 1. Und so fuhren wir unverzüglich mit zwei Löschfahrzeugen die Feuerwache 1 an. Diese war verwaist, da es in GE-Ückendorf gegen 22:00 Uhr zu einem größeren Dachstuhlbrand gekommen war. Wir verblieben bis ca. 01:00 Uhr dort und wurden anschließend durch die Kamerad:innen des Löschzuges 11 – Altstadt abgelöst. Vom Grill direkt in die Bereitschaft, so schnell kann es gehen.

Einsatzreicher Silvesterdienst

Zum Jahreswechsel, dem erfahrungsgemäß einsatzreichsten Tag des Jahres, hatten sich ab 07:30 Uhr 14 Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges für eine 24stündige Wachbesetzung zusammengefunden. Bereits um 07:34 Uhr erfolgte die erste Alarmierung nach Gelsenkirchen Bismarck. Dort war eine Wasserleitung in einer Wohnung geplatzt. Das LF 16-2 löste die vor Ort befindlichen Kollegen der Wache 1 aus und befreite die betroffene Wohnung vom ausgetretenen Wasser.

LF 16-2 in GE-Bismarck.
LF 16-2 an der Einsatzstelle in GE-Bismarck.

Danach wurde es erst einmal ruhiger und es blieb genügend Zeit für die gemeinsame Zubereitung des Essens, für Arbeiten an der Wache und gemeinsame Spiele. Gegen 21:00 Uhr erfolgte dann der nächste Alarm, diesmal zu einem brennenden Papierkorb in Gelsenkirchen Resse, quasi vor der Wache. Das HLF 16-1 konnte hier schnell eingreifen. Kurz vor Mitternacht erfolgten die nächsten Alarmierungen für beide Löschfahrzeuge zu Einsatzstellen in der Neustadt und in Resse. Ein brennender Kühlschrank auf einer Straßenkreuzung gehörte hier ebenso zu den Lagen, wie ein brennender Altkleidercontainer.

Gegen 03:00 Uhr am Neujahrsmorgen kehrte dann Ruhe ein und die Wachbesetzung konnte – nach gemeinsamem Aufräumen – um 07:30 Uhr beendet werden.

Letzter Übungsdienst des Jahres 2025

Der letzte Übungsdienst des Jahres 2025 war der Kameradschaftspflege gewidmet. In gemütlicher Runde verbachten über 20 Kamerad:innen noch einmal gemeinsam Zeit an der Wache.

Natürlich waren die Fahrzeuge einsatzbereit gemeldet. Folglich alarmierte die Leitstelle den Löschzug gegen 20:30 Uhr zu einem brennenden Müllcontainer nach Gelsenkirchen Buer. Vor Ort bestätigte sich die Lage. Der Angriffstrupp des HLF 16-1 löschte den Brand ab, während die Kräfte des LF 16-2 die Einsatzstelle absicherten und das anliegende Wohnhaus kontrollierten, weil dort in Folge eines geöffneten Fensters ein Raucheintrag festgestellt werden konnte. Ein Eingreifen war hier aber nicht erforderlich.