Übungstag am IdF Münster

Am gestrigen Samstag war der Löschzug 16 zusammen mit anderen Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr Gelsenkirchen und dem Kreis Steinfurt am Institut der Feuerwehren NRW in Münster. Zusammen konnten die Kameraden und Kameradinnen auf dem vor Ort befindlichen Außengelände und in der Übungshalle verschiedene Einsatzszenarien bewältigen.

Von einer eingeklemmten Person in einer Werkstatt bis hin zum Brand in einer Tiefgarage konnten verschiedenste Lagen realitätsnah dargestellt werden. Über den Einsatzleitwagen, der von der Feuerwehr Rheine gestellt wurde, wurden alle Einsätze koordiniert und an die entsprechenden Einheiten verteilt. Am Ende des Tages konnten viele neue Eindrücke gesammelt und einsatztaktisches Wissen gefestigt werden.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Beteiligten und bei den Kollegen und Kolleginnen vom IdF Münster für die Planung und Umsetzung des Übungstages. Ein ganz besonderer Dank geht auch an die Kameraden und Kameradinnen vom Löschzug 11 für die hervorragende Zusammenarbeit!

Jährliche Atemschutzübung

Am vergangenen Übungsdienst stand für die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges die jährliche Atemschutzübung an der Feuer- und Rettungswache 2 auf dem Programm. Um in Einsätzen weiterhin unter schwerem Atemschutz arbeiten zu dürfen, muss einmal im Jahr die Atemschutzübung erfolgreich absolviert werden. Hierbei müssen die Kameradinnen und Kameraden zunächst an die Endlosleiter und auf ein weiteres Cardiogerät (Laufband / Stepper). Im Anschluss daran geht es durch die Atemschutzstrecke (eine Art Hindernisparcours), bevor es noch einmal auf ein Cardiogerät (Laufband / Stepper) geht.

Nachdem alle wieder am Gerätehaus eingetroffen waren, konnten wir uns noch den neu angeschafften GW-Hygiene der Feuerwehr Gelsenkirchen anschauen.

PKW Brand während des 24 Stunden Dienstes

Am vergangenen Wochenende waren die Kameraden und Kameradinnen des Löschzuges für 24 Stunden einsatzbereit am Gerätehaus. Nachdem direkt nach Dienstbeginn die Fahrzeuge angemeldet und gecheckt wurden, ging es zum Frühstück. Um 09:45 Uhr folgte dann die erste Alarmierung für das zweite Löschfahrzeug. Gemeldet war eine Person, die in der Wohnung gestürzt war. Zusammen mit dem Rettungsdienst konnte die Person versorgt und in das nächstgelegene Krankenhaus transportiert werden.

Im weiteren Verlauf des Tages wurden verschiedene Aufgaben am Gerätehaus vorgenommen und bearbeitet. Kurz nach dem Mittagessen wurde das 16-HLF-10-1 zur Türöffnung in Resse alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnte die Fahrt abgebrochen werden und das Gerätehaus angefahren werden. Wenig später folgte dann der nächste Einsatz für die Kameraden und Kameradinnen. Diesmal rückte der komplette Löschzug zu einem PKW Brand auf der A2 aus. Vor Ort hat die Berufsfeuerwehr der nahegelegenen Feuer- und Rettungswache 2 den Brand im Motorraum schnell unter Kontrolle bringen können und übergaben die Einsatzstelle an den Löschzug für weitere Nacharbeiten.

Nachdem der Einsatz beendet war, ging es für die Kameraden und Kameradinnen zum Dienstsport. Der restliche Abend verlief für alle Beteiligten weitestgehend ruhig ab. In der Nacht zu Sonntag alarmierte die Leitstelle den Löschzug zu einer Türöffnung nach Schalke Nord. Allerdings konnte auch hier die Anfahrt auf dem Weg zur Einsatzstelle abgebrochen werden und alle konnten wieder zurück in ihre Betten. Im restlichen Dienst kam es zu keinen weiteren Einsätzen, sodass alle pünktlich um 07:30 Uhr in ihren wohlverdienten Feierabend konnten.

Einsatzreicher Silvesterdienst

Zum Jahreswechsel, dem erfahrungsgemäß einsatzreichsten Tag des Jahres, hatten sich ab 07:30 Uhr 14 Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges für eine 24stündige Wachbesetzung zusammengefunden. Bereits um 07:34 Uhr erfolgte die erste Alarmierung nach Gelsenkirchen Bismarck. Dort war eine Wasserleitung in einer Wohnung geplatzt. Das LF 16-2 löste die vor Ort befindlichen Kollegen der Wache 1 aus und befreite die betroffene Wohnung vom ausgetretenen Wasser.

LF 16-2 in GE-Bismarck.
LF 16-2 an der Einsatzstelle in GE-Bismarck.

Danach wurde es erst einmal ruhiger und es blieb genügend Zeit für die gemeinsame Zubereitung des Essens, für Arbeiten an der Wache und gemeinsame Spiele. Gegen 21:00 Uhr erfolgte dann der nächste Alarm, diesmal zu einem brennenden Papierkorb in Gelsenkirchen Resse, quasi vor der Wache. Das HLF 16-1 konnte hier schnell eingreifen. Kurz vor Mitternacht erfolgten die nächsten Alarmierungen für beide Löschfahrzeuge zu Einsatzstellen in der Neustadt und in Resse. Ein brennender Kühlschrank auf einer Straßenkreuzung gehörte hier ebenso zu den Lagen, wie ein brennender Altkleidercontainer.

Gegen 03:00 Uhr am Neujahrsmorgen kehrte dann Ruhe ein und die Wachbesetzung konnte – nach gemeinsamem Aufräumen – um 07:30 Uhr beendet werden.