Kreativität.

Brand 2 und Ausbildung Technische Hilfeleistung

Der gestrige Übungsdienst des Löschzuges begann ungeplant etwas früher als sonst. Denn um 17:28 Uhr alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen zu einem Brand 2 nach GE-Resse. Bereits nach acht Minuten konnte ein Löschfahrzeug zur Einsatzstelle ausrücken. Die bereits vor Ort befindliche Berufsfeuerwehr hatte die Lage schon erkundet und Maßnahmen eingeleitet. Letztlich brannten Möbel auf einem Balkon im 2. Obergeschoss. Eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile konnte erfolgreich verhindert werden. Das 16-HLF10-1 rückte wieder zum Standort ein und stellte für den Zeitraum, über den die Einheiten der Berufsfeuerwehr noch gebunden waren, den Grundschutz für den Stadtnorden sicher.

Um 19:30 begann dann der reguläre Übungsdienst. Auf dem Ausbildungsplan stand an diesem Abend die Fahrzeug- und Gerätekunde. An verschiedenen Stationen mussten mithilfe der Geräte auf den Fahrzeugen unterschiedliche Aufgaben bewältigt werden. Dabei wurden nicht nur das handwerkliche Geschick, sondern auch der sichere Umgang mit den Fahrzeugen und den Gerätschaften trainiert.

An einer Station bestand die Aufgabe darin, einen Tisch aufzustellen, auf dem sich drei mit Wasser gefüllte Becher befanden. Dabei durfte weder Wasser verschüttet noch Muskelkraft eingesetzt werden. Auch diese Herausforderung meisterten die Kameradinnen und Kameraden mit Bravour.

Einsatztechnisch blieb es für den Löschzug im weiteren Verlauf des Abends ruhig, sodass alle nach dem Dienst ihren wohlverdienten Feierabend antreten konnten.

Präsentation zum Thema Türöffnung.

Türöffnung

Der gestrige Übungsdienst stand im Zeichen des Themas „Türöffnung“ – wohl die häufigste technische Hilfeleistung, mit der wir konfrontiert sind. Neben den rechtlichen Aspekten (Grundrechtseingriff, Anscheinsgefahr) ging es um Fragen der Taktik und der Technik: Was muss im Vorfeld einer Türöffnung beachtet und erkundet werden? Und welche technischen Möglichkeiten mit all ihren Vor- und Nachteilen stehen zur Verfügung?

Unterbrochen wurde der Unterricht durch einen Einsatz: Unter dem Stichwort „Ausgelöster Heimrauchmelder“ alarmierte uns die Leitstelle nach GE-Scholven. Wir trafen kurz nach den Kräften der Feuerwache 4 an der Einsatzstelle ein. Die Erkundung ergab, dass angebranntes Essen auf dem Herd Grund für die Auslösung war. Glücklicherweise konnten sich die Maßnahmen vor Ort wesentlich auf Belüftungsmaßnahmen beschränken.

Sicherung des Grundschutzes im Stadtgebiet

Am gestrigen Samstag Abend wurde der Löschzug 16, aufgrund eines Dachstuhlbrandes in Scholven, zur Zentralen Feuer- und Rettungswache 2 alarmiert, um dort den Grundschutz sicherzustellen. Nach knapp fünf Stunden wechselte der Löschzug zur Feuerwache 4. Im Verlauf der Nacht kam es zu keinen weiteren Einsätzen mehr, sodass die Kameraden und Kameradinnen nach insgesamt acht Stunden wieder einrücken und in ihr wohlverdientes Wochenende konnten.

Technische Hilfeleistung in der Neustadt

Am heutigen Übungsdienst beschäftigte sich der Löschzug mit dem Thema ,,TH-Wald Praxis“ an der Feuerwache 4 in Hassel. Dabei wurden verschiedene Schnitttechniken und Szenarien besprochen und geprobt. Am Ende der Ausbildung wurden die Kameraden und Kameradinnen zu einem umgestürzten Baum in der Neustadt alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Baum in einer Parkanlage umgestürzt ist und dabei weitere Bäume beschädigte. Nachdem die Einsatzstelle abgesichert wurde, konnte der Löschzug wieder einrücken und den Übungsabend beenden.