Wie schon in den vergangenen Jahren, so hat der Löschzug auch dieses Jahr das Brauchtumsfeuer am Ostersamstag bei Viktoria Resse mit einer Brandsicherheitswache unterstützt. Insbesondere für die Kinder unter den gut 400 Gästen war neben dem Feuer das Löschfahrzeug eine spannende Attraktion. Das sonnige und trockene Wetter am späten Samstag Nachmittag lud zum verweilen ein und es blieb Gelegenheit für das ein oder andere Gespräch mit den Menschen vor Ort. Um 21:00 Uhr war das Feuer so weit heruntergebrannt, dass die Einsatzstelle an den Veranstalter übergeben werden konnte. Wir kommen gerne nächstes Jahr wieder.
Osterfeuer bei Viktoria Resse.Osterfeuer bei Viktoria Resse.Osterfeuer bei Viktoria Resse.
Auch dieses Jahr nahm unsere Jugendgruppe an der Aktion GEPutzt teil. Eine Aktion, bei der es um die Sauberkeit unserer Stadt geht. Wie die vorherigen Jahre auch, unterstützten wir gemeinsam auf dem Sportplatz im Emscherbruch. Zusammen mit den dort ansässigen Vereinen Viktoria- und VFL Resse wurden die Sportplätze und die umliegenden Wälder von Müll und Schutt befreit. Nach einer kurzen Verschnaufpause bei einer Bratwurst und einem Getränk, halfen die Jugendlichen noch dabei, Feuerholz für das kommende Osterfeuer zu sammeln.
GEPutzt 2026GEPutzt 2026GEPutzt 2026
Unsere Jugendgruppe konnte in drei Stunden eine Menge Müll und Holz sammeln und somit ein Stück zur Sauberkeit unseres Stadtteils beitragen.
Wie bereits unlängst in der Rubrik „Über uns“ ausgeführt, hat sich der Löschzug Ende 2025 ein neues Logo gegeben. Heute wollen wir das Logo auch hier noch einmal vorstellen.
In seiner Form misst es neun Zentimeter im Durchmesser (als Patch) und ist kreisrund auf rotem Hintergrund ausgeführt. In der Umschrift sind die Worte „Löschzug Resse“ und „Helles Licht bei der Nacht“ aufgebracht. Neben der Nennung des Namens des Löschzuges – derzeit bestehend aus der Einsatzabteilung und der Jugendgruppe – erfolgt hier eine Bezugnahme auf die Tradition des Bergbaus in Gelsenkirchen. Die Zeile „Helles Licht bei der Nacht“ stammt aus dem Steigerlied, das für das Ruhrgebiet und seine Menschen zentraler Bestandteil der eigenen Geschichte und Identität ist. Hierin spiegelt sich noch eine zweite Ebene: Für die Menschen, die die Hilfe der Feuerwehr benötigen, wollen wir das helle Licht, die Hilfe in einer schwierigen Situation sein. Die Textzeile des Steigerliedes ist für uns Ansporn und es ist ein Versprechen an alle Menschen in Gelsenkirchen gleichermaßen.
In der Mitte finden sich neben der Ziffer „16“ (unten), der Ordnungsnummer des Löschzuges, ein stilisiertes Fachwerkhaus (oben) sowie Hammer und Schlägel. Das stilisierte Fachwerkhaus, das auf dem Gründungswimpel unserer Jugendgruppe aus dem Jahr 1980 (Neugründung; erstmals 1912 erwähnt) abgebildet ist, erinnert an die ländliche Tradition und Struktur des Stadtteils Resse. Hammer und Schlägel, klassisch gekreuzt, repräsentieren die Bergbautradition, die sich im Stadtteil Resse etwa in Form des ehemals hier befindlichen Bergwerks Ewald, Schachtanlage 3 und 4, niedergeschlagen hat. Im Hintergrund sind stilisierte Flammen zu sehen.
Mittlerweile haben sich, neben dem ursprünglich geplanten Patch noch weitere Formate ergeben, in denen das Logo bislang zur Anwendung kommt. Anfragen zum Patch können jederzeit gerne über unser Kontaktformular gestellt werden.
Am vergangenen Wochenende waren die Kameraden und Kameradinnen des Löschzuges für 24 Stunden einsatzbereit am Gerätehaus. Nachdem direkt nach Dienstbeginn die Fahrzeuge angemeldet und gecheckt wurden, ging es zum Frühstück. Um 09:45 Uhr folgte dann die erste Alarmierung für das zweite Löschfahrzeug. Gemeldet war eine Person, die in der Wohnung gestürzt war. Zusammen mit dem Rettungsdienst konnte die Person versorgt und in das nächstgelegene Krankenhaus transportiert werden.
Einsatz für das 16-LF20KATS-1
Einsatzstelle in Buer
Im weiteren Verlauf des Tages wurden verschiedene Aufgaben am Gerätehaus vorgenommen und bearbeitet. Kurz nach dem Mittagessen wurde das 16-HLF-10-1 zur Türöffnung in Resse alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnte die Fahrt abgebrochen werden und das Gerätehaus angefahren werden. Wenig später folgte dann der nächste Einsatz für die Kameraden und Kameradinnen. Diesmal rückte der komplette Löschzug zu einem PKW Brand auf der A2 aus. Vor Ort hat die Berufsfeuerwehr der nahegelegenen Feuer- und Rettungswache 2 den Brand im Motorraum schnell unter Kontrolle bringen können und übergaben die Einsatzstelle an den Löschzug für weitere Nacharbeiten.
Nachdem der Einsatz beendet war, ging es für die Kameraden und Kameradinnen zum Dienstsport. Der restliche Abend verlief für alle Beteiligten weitestgehend ruhig ab. In der Nacht zu Sonntag alarmierte die Leitstelle den Löschzug zu einer Türöffnung nach Schalke Nord. Allerdings konnte auch hier die Anfahrt auf dem Weg zur Einsatzstelle abgebrochen werden und alle konnten wieder zurück in ihre Betten. Im restlichen Dienst kam es zu keinen weiteren Einsätzen, sodass alle pünktlich um 07:30 Uhr in ihren wohlverdienten Feierabend konnten.
Zum Jahreswechsel, dem erfahrungsgemäß einsatzreichsten Tag des Jahres, hatten sich ab 07:30 Uhr 14 Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges für eine 24stündige Wachbesetzung zusammengefunden. Bereits um 07:34 Uhr erfolgte die erste Alarmierung nach Gelsenkirchen Bismarck. Dort war eine Wasserleitung in einer Wohnung geplatzt. Das LF 16-2 löste die vor Ort befindlichen Kollegen der Wache 1 aus und befreite die betroffene Wohnung vom ausgetretenen Wasser.
LF 16-2 an der Einsatzstelle in GE-Bismarck.
Danach wurde es erst einmal ruhiger und es blieb genügend Zeit für die gemeinsame Zubereitung des Essens, für Arbeiten an der Wache und gemeinsame Spiele. Gegen 21:00 Uhr erfolgte dann der nächste Alarm, diesmal zu einem brennenden Papierkorb in Gelsenkirchen Resse, quasi vor der Wache. Das HLF 16-1 konnte hier schnell eingreifen. Kurz vor Mitternacht erfolgten die nächsten Alarmierungen für beide Löschfahrzeuge zu Einsatzstellen in der Neustadt und in Resse. Ein brennender Kühlschrank auf einer Straßenkreuzung gehörte hier ebenso zu den Lagen, wie ein brennender Altkleidercontainer.
Gerätehaus.Einsatzfahrt.Mannschaft.
Gegen 03:00 Uhr am Neujahrsmorgen kehrte dann Ruhe ein und die Wachbesetzung konnte – nach gemeinsamem Aufräumen – um 07:30 Uhr beendet werden.