Wasserentnahme offenes Gewässer & Einspeisung Drehleiter

Am gestrigen Übungsdienst verlegte der Löschzug 16 mit allen Fahrzeugen und der DLK 3 an die Sutumer Schleusen nach GE-Beckhausen. Vor Ort standen zwei praktische Ausbildungsinhalte auf dem Plan: die Wasserentnahme aus dem offenen Gewässer und die Einspeisung in eine Drehleiter.

Dementsprechend wurde mittels einer A-Saugleitung durch das LF 16-2 zunächst Kanalwasser angesaugt. Das Löschwasser wurde dann zum HLF 16-1 weiter gefördert, um dann von dort schließlich in eine Drehleiter eigespeist zu werden.

Beim Einspeisen in die Drehleiter ist neben der Einbindung eines Druckbegrenzungsventils auch das Schlauchmanagement von besonderer Bedeutung. Dadurch kann die Ordnung des Raumes an der Einsatzstelle gewährleistet werden. Wir danken des Ausbildern des gestrigen Übungsdienstes sehr für das Engagement und die spannenden Einblicke.

Der Übungsdienst endete gegen 22:30 in gemeinsamer Runde an der Wache: hier hatten wir noch auf zwei Geburtstage anzustoßen und die Jugendfeuerwehr hatte dem Löschzug noch Hotdogs gespendet – auch hierfür herzlichen Dank!

Pump & Roll-Betrieb.

Pump & Roll-Betrieb

Am gestrigen Übungsabend stand das Thema „Vegetationsbrandbekämpfung“ auf dem Ausbildungsplan. Dabei haben wir den Ausbildungsschwerpunkt auf den sogenannten „Pump & Roll-Betrieb“ unserer Löschfahrzeuge gelegt. Bei dieser Betriebsart geht es darum, bei geringer Fahrgeschwindigkeit Löschwasser abzugeben, um so zum Beispiel räumlich weit ausgedehnte Grasnarbenbrände bekämpfen zu können. Auch die Kontrolle der abgegebenen Wassermenge ist hier von großer Bedeutung. Da es im „Pump & Roll-Betrieb“ einiger Koordination bedarf, ist ein gezieltes Üben hier unerlässlich.

Einsatzstelle Münsterstraße.

Brennender Wohnwagen

Kurz vor Beginn des gestrigen Übungsdienstes alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen zunächst das HLF 16-1 und wenige Minuten später auch das LF 16-2 zu einer Einsatzstelle an die Münsterstraße in GE-Resse. Auf dem dortigen Parkplatz neben der Auffahrt zur Autobahn A2 solle sich ein brennender Wohnwagen befinden, so die Meldung.

Bei Eintreffen bestätigte sich die Lage. Ein auf dem Parkplatz abgestellter Wohnwagen stand in Vollbrand. Nachdem ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen in dem Wohnwagen befanden, ging ein Trupp zur Brandbekämpfung vor. Das Feuer wurde zunächst mit dem Schnellangriff gelöscht. Im Anschluss wurde ein Schaumteppich auf die verbliebenen Metall- und Plastikreste aufgebracht. Eine abschließende Kontrolle mit der Wärmebildkamera ergab eine maximale Temperatur von ca. 60 Grad Celsius. Für die Dauer der Löscharbeiten blieb der Parkplatz gesperrt. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch die Polizei Gelsenkirchen.

HLF 16-1, Feuerwache 1.

Fahrzeugpflege und Wachbesetzung

Am vergangenen Dienstag stand das Thema Fahrzeugpflege auf dem Dienstplan. Nach erfolgter Einteilung und Dienstaufnahme haben wir unsere Fahrzeuge gründlich gereinigt und überprüft. Denn nur sauberes und gepflegtes Material ist im Einsatz auch verlässlich.

Zudem war das Wetter trocken und nicht zu kalt und so haben wir die Gelegenheit direkt genutzt und das erste Mal in diesem Jahr den Grill angeworfen. Bratwurst im Brötchen, so lässt sich ein Dienstabend doch perfekt abrunden.

Doch kurz nach Dienstende hieß es dann wieder: einsatzbereit machen. Die Leitstelle alarmierte uns zur Sicherstellung des Grundschutzes im Wachkreis 1. Und so fuhren wir unverzüglich mit zwei Löschfahrzeugen die Feuerwache 1 an. Diese war verwaist, da es in GE-Ückendorf gegen 22:00 Uhr zu einem größeren Dachstuhlbrand gekommen war. Wir verblieben bis ca. 01:00 Uhr dort und wurden anschließend durch die Kamerad:innen des Löschzuges 11 – Altstadt abgelöst. Vom Grill direkt in die Bereitschaft, so schnell kann es gehen.

PKW Brand während des 24 Stunden Dienstes

Am vergangenen Wochenende waren die Kameraden und Kameradinnen des Löschzuges für 24 Stunden einsatzbereit am Gerätehaus. Nachdem direkt nach Dienstbeginn die Fahrzeuge angemeldet und gecheckt wurden, ging es zum Frühstück. Um 09:45 Uhr folgte dann die erste Alarmierung für das zweite Löschfahrzeug. Gemeldet war eine Person, die in der Wohnung gestürzt war. Zusammen mit dem Rettungsdienst konnte die Person versorgt und in das nächstgelegene Krankenhaus transportiert werden.

Im weiteren Verlauf des Tages wurden verschiedene Aufgaben am Gerätehaus vorgenommen und bearbeitet. Kurz nach dem Mittagessen wurde das 16-HLF-10-1 zur Türöffnung in Resse alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnte die Fahrt abgebrochen werden und das Gerätehaus angefahren werden. Wenig später folgte dann der nächste Einsatz für die Kameraden und Kameradinnen. Diesmal rückte der komplette Löschzug zu einem PKW Brand auf der A2 aus. Vor Ort hat die Berufsfeuerwehr der nahegelegenen Feuer- und Rettungswache 2 den Brand im Motorraum schnell unter Kontrolle bringen können und übergaben die Einsatzstelle an den Löschzug für weitere Nacharbeiten.

Nachdem der Einsatz beendet war, ging es für die Kameraden und Kameradinnen zum Dienstsport. Der restliche Abend verlief für alle Beteiligten weitestgehend ruhig ab. In der Nacht zu Sonntag alarmierte die Leitstelle den Löschzug zu einer Türöffnung nach Schalke Nord. Allerdings konnte auch hier die Anfahrt auf dem Weg zur Einsatzstelle abgebrochen werden und alle konnten wieder zurück in ihre Betten. Im restlichen Dienst kam es zu keinen weiteren Einsätzen, sodass alle pünktlich um 07:30 Uhr in ihren wohlverdienten Feierabend konnten.