Einsatzstelle Münsterstraße.

Brennender Wohnwagen

Kurz vor Beginn des gestrigen Übungsdienstes alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen zunächst das HLF 16-1 und wenige Minuten später auch das LF 16-2 zu einer Einsatzstelle an die Münsterstraße in GE-Resse. Auf dem dortigen Parkplatz neben der Auffahrt zur Autobahn A2 solle sich ein brennender Wohnwagen befinden, so die Meldung.

Bei Eintreffen bestätigte sich die Lage. Ein auf dem Parkplatz abgestellter Wohnwagen stand in Vollbrand. Nachdem ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen in dem Wohnwagen befanden, ging ein Trupp zur Brandbekämpfung vor. Das Feuer wurde zunächst mit dem Schnellangriff gelöscht. Im Anschluss wurde ein Schaumteppich auf die verbliebenen Metall- und Plastikreste aufgebracht. Eine abschließende Kontrolle mit der Wärmebildkamera ergab eine maximale Temperatur von ca. 60 Grad Celsius. Für die Dauer der Löscharbeiten blieb der Parkplatz gesperrt. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch die Polizei Gelsenkirchen.

Letzter Übungsdienst des Jahres 2025

Der letzte Übungsdienst des Jahres 2025 war der Kameradschaftspflege gewidmet. In gemütlicher Runde verbachten über 20 Kamerad:innen noch einmal gemeinsam Zeit an der Wache.

Natürlich waren die Fahrzeuge einsatzbereit gemeldet. Folglich alarmierte die Leitstelle den Löschzug gegen 20:30 Uhr zu einem brennenden Müllcontainer nach Gelsenkirchen Buer. Vor Ort bestätigte sich die Lage. Der Angriffstrupp des HLF 16-1 löschte den Brand ab, während die Kräfte des LF 16-2 die Einsatzstelle absicherten und das anliegende Wohnhaus kontrollierten, weil dort in Folge eines geöffneten Fensters ein Raucheintrag festgestellt werden konnte. Ein Eingreifen war hier aber nicht erforderlich.

Führungskräfteseminar am Institut der Feuerwehr

Am vergangenen Sonntag befanden sich Führungskräfte des Löschzuges 16 zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Herten am Institut der Feuerwehr in Münster. Vor Ort hatten die Einheiten die Möglichkeit in der Übungshalle verschiedene Szenarien zu üben. Unter Anleitung der Feuerwehr Herten konnten Vorgehensweisen in Gebäuden mit einer Brandmeldeanlagen trainiert werden. Das Training umfasste den Umgang mit einer Brandmeldezentrale. Auch bauliche Brandschutzeinrichtungen, wie zum Beispiel Steigleitungen oder Entrauchungsvorrichtungen, gehörten dazu. Beim gemeinsamen Frühstuck und dem Abschlussgespräch gab es dann noch die Gelegenheit sich untereinander auszutauschen und sich gemütlich zu unterhalten.

Präsentation zum Thema Türöffnung.

Türöffnung

Der gestrige Übungsdienst stand im Zeichen des Themas „Türöffnung“ – wohl die häufigste technische Hilfeleistung, mit der wir konfrontiert sind. Neben den rechtlichen Aspekten (Grundrechtseingriff, Anscheinsgefahr) ging es um Fragen der Taktik und der Technik: Was muss im Vorfeld einer Türöffnung beachtet und erkundet werden? Und welche technischen Möglichkeiten mit all ihren Vor- und Nachteilen stehen zur Verfügung?

Unterbrochen wurde der Unterricht durch einen Einsatz: Unter dem Stichwort „Ausgelöster Heimrauchmelder“ alarmierte uns die Leitstelle nach GE-Scholven. Wir trafen kurz nach den Kräften der Feuerwache 4 an der Einsatzstelle ein. Die Erkundung ergab, dass angebranntes Essen auf dem Herd Grund für die Auslösung war. Glücklicherweise konnten sich die Maßnahmen vor Ort wesentlich auf Belüftungsmaßnahmen beschränken.

Einsatzstelle.

Ruhiger 24 Stunden Dienst für den Löschzug

Am gestrigen Samstag waren die Kameraden und Kameradinnen des Löschzuges für 24 Stunden einsatzbereit am Gerätehaus. Nachdem morgens die Fahrzeuge kontrolliert und angemeldet wurden, wurde gemeinsam gefrühstückt. Im weiteren Tagesverlauf kam es zu keinen Einsätzen, so dass die Mannschaft sich auf die Grünpflege am Gerätehaus konzentrieren konnte. Am späten Nachmittag beschlossen die Kameraden und Kameradinnen dann zusammen zur Sportanlage ,,offene Tür“ am Berger See zu fahren, um dort ein wenig Dienstsport durchzuführen.

Um 21:45 Uhr folgte dann die erste Alarmierung. Gemeldet war ein ausgelöster Heimrauchmelder im Stadtteil Hassel. An der Einsatzstelle angekommen stellte sich heraus, dass ein defekter Ofen Grund des Auslösers war. Somit konnte der Löschzug den Einsatz schnell beenden und das Gerätehaus wieder anfahren.

Wenige Stunden später wurden die Kameraden und Kameradinnen dann erneut alarmiert. Diesmal ging es zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage. Vor Ort wurde die Lage schon von der Berufsfeuerwehr erkundet und es konnte kein Schadensereignis festgestellt werden. Die restliche Nacht verlief ruhig, sodass alle am nächsten Morgen in ihren wohlverdienten Feierabend konnten.