Übungsszenario „Feuer in Gärtnerei“

Am gestrigen Übungsdienst stand für die Einsatzkräfte des Löschzuges 16 eine größere Übung auf dem Dienstplan. Unter dem Stichwort „Brand 1“ rückten die Fahrzeuge des Löschzuges zu einer Rauchentwicklung auf dem Gelände der Gärtnerei Melchers in GE-Resse aus.

16-HLF10-1 trifft an der Einsatzstelle ein.

Vor Ort eingetroffen konnte eine Verrauchung in einer größeren Halle festgestellt werden. Eine Person wurde in der Halle vermisst. Der Einsatzschwerpunkt lag damit auf der Menschenrettung. Diese gestaltete sich insofern schwierig, als dass es einen großen Bereich abzusuchen galt. Der vorgehende Trupp konnte sich aufgrund der vorliegenden Erkundungsergebnisse auf einen bestimmten Teil der Halle konzentrieren und den dort liegenden Übungs-Dummy zeitnah in Sicherheit bringen.

Einsatzstelle von oben.
Einsatzstelle von oben.

Am Ende zeigte sich einmal mehr: Beständiges Üben hilft, Abläufe und Taktiken zu festigen und damit für den realen Einsatzfall gewappnet zu sein. Damit dies am gestrigen Übungsdienst möglich war, haben im Hintergrund zahlreiche Kameraden an der Vorbereitung mitgewirkt. Wir danken der Feuerwehrschule für die Bereitstellung von Übungsmaterialien, Oliver und Marcel für die Ausarbeitung des Szenarios und Dirk und Luis für die Unterstützung vor Ort.

Einsatzübung U-Bahn

Am gestrigen Samstag wurde unser Löschzug gemeinsam mit weiteren Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Gelsenkirchen zu einem Brand in einer U-Bahn alarmiert. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass es sich um eine realitätsnahe Großübung handelte. Gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr und den anderen Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr versorgten und betreuten wir die verletzten Personen. Zeitgleich leiteten weitere Einheiten der Berufsfeuerwehr die Brandbekämpfung in der U-Bahn ein.

Zum Abschluss der Übung konnte ein durchweg positives Fazit gezogen werden: Sowohl die Kommunikation als auch die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Einheiten und Organisationen funktionierten reibungslos. Gegen 4:30 Uhr konnten alle Kameradinnen und Kameraden den Heimweg antreten und in ihr wohlverdientes Wochenende starten.

Drehleiter

Ausbildung Personenrettung mit der Drehleiter

Am vergangenen Dienstag stand bei uns die Ausbildung „Personenrettung mit der Drehleiter“ auf dem Dienstplan. Dabei wurde uns die Drehleiter und ihre verschiedenen Einsatzmöglichkeiten näher vorgestellt.

Ein Schwerpunkt der Ausbildung lag auf der Personenrettung. Hierfür wurde der Korb entsprechend umgebaut, sodass eine Trage oder ein Schleifkorb daran befestigt werden kann. Anschließend übten wir den sicheren Umgang mit den Rettungsmitteln und die Rettung einer Person über die Drehleiter.

Durch die praxisnahe Ausbildung konnten wir wichtige Handgriffe und Abläufe festigen und wertvolle Erfahrungen für den Einsatz sammeln.

Einsatzübung

Übung am Brandhaus

Am gestrigen Dienstag hatten wir die Möglichkeit, am Brandhaus verschiedene realitätsnahe Einsatzszenarien zu trainieren. Dabei standen insbesondere die Brandbekämpfung und die Rettung von Personen aus verrauchten Bereichen im Mittelpunkt.

Unter möglichst realistischen Bedingungen wurden mehrere Übungslagen durch die Einsatzkräfte abgearbeitet. Neben der Brandbekämpfung lag ein weiterer Schwerpunkt auf der Entrauchung des Gebäudes. Hierzu führten wir unter anderem eine hydraulische Ventilation durch. Zusätzlich kam ein Hochdrucklüfter zur maschinellen Ventilation zum Einsatz.

Durch die unterschiedlichen Übungsszenarien konnten verschiedene Vorgehensweisen praktisch angewendet und die Zusammenarbeit innerhalb der Einsatzmannschaft weiter gefestigt werden. Gerade das Zusammenspiel von Brandbekämpfung, Menschenrettung und gezielter Ventilation ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung und trägt dazu bei, im Einsatzfall schnell und effektiv handeln zu können.

Alle Übungsszenarien konnten erfolgreich abgearbeitet werden. Insgesamt war es ein lehrreicher und abwechslungsreicher Übungsabend mit vielen wertvollen Erfahrungen für den Einsatzdienst.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für die engagierte Teilnahme und die gute Zusammenarbeit!

Team.

Abwechslungsreicher 24-Stunden-Dienst

Am gestrigen Samstag war unser Löschzug mit zeitweise über 12 Kamerad:innen für 24 Stunden einsatzbereit am Gerätehaus. Nach der Einteilung sowie der Kontrolle und Anmeldung der Fahrzeuge standen zunächst verschiedene Arbeiten rund um das Gerätehaus auf dem Programm. So wurde das Notstromaggregat geprüft und gewaschen, das LF 16-2 ebenso von Grund auf gecheckt und gereinigt und auch die Außenanlagen erhielten etwas Aufmerksamkeit.

Um 12:20 Uhr erfolgte die erste Alarmierung. Gemeldet war ein Ast, der auf die Straße zu stürzen drohte. Vor Ort bestätigte sich die Lage. Mithilfe einer Leine konnte der Ast sicher aus dem Baum gezogen und die Gefahr schnell beseitigt werden. Nach der Rückkehr zum Gerätehaus stand dann das gemeinsame Mittagessen auf dem Programm, ein ganz wesentlicher Bestandteil jeder Wachbesetzung.

Im weiteren Tagesverlauf wurde das 16-MTF-1 zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Anschließend verlief der Nachmittag ruhig. So bliebt genügend Zeit für einen kurzen Wachunterricht zum Thema „Einsatz der Kettensäge“, bei dem auch ein Freund des Löschzuges tatkräftig unterstützte. Am Abend ging es für den Löschzug zu einem Kleinbrand nach GE-Buer. Der Brand war jedoch bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte durch die Polizei gelöscht worden, sodass wir nach kurzer Zeit wieder zum Gerätehaus zurückkehren konnten.

Um 03:10 Uhr in der Nacht wurden die Einheiten der Feuerwehr Gelsenkirchen dann zu einem Brand 2 nach GE-Schalke alarmiert. Da zunächst eine Person in der Brandwohnung vermutet wurde, rückten mehrere Löschzüge zur Einsatzstelle aus. Unser Löschzug stellte einen Sicherheitstrupp. Glücklicherweise konnte schnell Entwarnung gegeben werden – es befand sich keine Person mehr in der betroffenen Wohnung und auch die übrigen Mieter konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Nach Abschluss der Löscharbeiten und der Kontrolle der Einsatzstelle konnten alle eingesetzten Kräfte wieder einrücken.

Zu weiteren Einsätzen kam es in dieser Nacht nicht, sodass unsere Kamerad:innen am Morgen und nach einem gemeinsamen Kaffee ihren wohlverdienten Feierabend antreten konnten.