Am vergangenen Dienstag stand bei uns die Ausbildung „Personenrettung mit der Drehleiter“ auf dem Dienstplan. Dabei wurde uns die Drehleiter und ihre verschiedenen Einsatzmöglichkeiten näher vorgestellt.
DrehleiterAnleitern für die PersonenrettungBedienelement im Korb
Ein Schwerpunkt der Ausbildung lag auf der Personenrettung. Hierfür wurde der Korb entsprechend umgebaut, sodass eine Trage oder ein Schleifkorb daran befestigt werden kann. Anschließend übten wir den sicheren Umgang mit den Rettungsmitteln und die Rettung einer Person über die Drehleiter.
Am gestrigen Dienstag hatten wir die Möglichkeit, am Brandhaus verschiedene realitätsnahe Einsatzszenarien zu trainieren. Dabei standen insbesondere die Brandbekämpfung und die Rettung von Personen aus verrauchten Bereichen im Mittelpunkt.
EinsatzübungSicherheitstruppEinsatzübung
Unter möglichst realistischen Bedingungen wurden mehrere Übungslagen durch die Einsatzkräfte abgearbeitet. Neben der Brandbekämpfung lag ein weiterer Schwerpunkt auf der Entrauchung des Gebäudes. Hierzu führten wir unter anderem eine hydraulische Ventilation durch. Zusätzlich kam ein Hochdrucklüfter zur maschinellen Ventilation zum Einsatz.
FensterimpulsBrandrauchhydraulische Ventilation
Durch die unterschiedlichen Übungsszenarien konnten verschiedene Vorgehensweisen praktisch angewendet und die Zusammenarbeit innerhalb der Einsatzmannschaft weiter gefestigt werden. Gerade das Zusammenspiel von Brandbekämpfung, Menschenrettung und gezielter Ventilation ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung und trägt dazu bei, im Einsatzfall schnell und effektiv handeln zu können.
Alle Übungsszenarien konnten erfolgreich abgearbeitet werden. Insgesamt war es ein lehrreicher und abwechslungsreicher Übungsabend mit vielen wertvollen Erfahrungen für den Einsatzdienst.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für die engagierte Teilnahme und die gute Zusammenarbeit!
Am gestrigen Samstag war unser Löschzug mit zeitweise über 12 Kamerad:innen für 24 Stunden einsatzbereit am Gerätehaus. Nach der Einteilung sowie der Kontrolle und Anmeldung der Fahrzeuge standen zunächst verschiedene Arbeiten rund um das Gerätehaus auf dem Programm. So wurde das Notstromaggregat geprüft und gewaschen, das LF 16-2 ebenso von Grund auf gecheckt und gereinigt und auch die Außenanlagen erhielten etwas Aufmerksamkeit.
Um 12:20 Uhr erfolgte die erste Alarmierung. Gemeldet war ein Ast, der auf die Straße zu stürzen drohte. Vor Ort bestätigte sich die Lage. Mithilfe einer Leine konnte der Ast sicher aus dem Baum gezogen und die Gefahr schnell beseitigt werden. Nach der Rückkehr zum Gerätehaus stand dann das gemeinsame Mittagessen auf dem Programm, ein ganz wesentlicher Bestandteil jeder Wachbesetzung.
Fahrzeugcheck.Loser Ast im Baum in GE-Buer.Essensvorbereitung.
Im weiteren Tagesverlauf wurde das 16-MTF-1 zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Anschließend verlief der Nachmittag ruhig. So bliebt genügend Zeit für einen kurzen Wachunterricht zum Thema „Einsatz der Kettensäge“, bei dem auch ein Freund des Löschzuges tatkräftig unterstützte. Am Abend ging es für den Löschzug zu einem Kleinbrand nach GE-Buer. Der Brand war jedoch bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte durch die Polizei gelöscht worden, sodass wir nach kurzer Zeit wieder zum Gerätehaus zurückkehren konnten.
Wachunterricht Kettensäge.Ed Brennt unterrichtet Kettensäge.Ausrücken zur Einsatzstelle in Buer.
Um 03:10 Uhr in der Nacht wurden die Einheiten der Feuerwehr Gelsenkirchen dann zu einem Brand 2 nach GE-Schalke alarmiert. Da zunächst eine Person in der Brandwohnung vermutet wurde, rückten mehrere Löschzüge zur Einsatzstelle aus. Unser Löschzug stellte einen Sicherheitstrupp. Glücklicherweise konnte schnell Entwarnung gegeben werden – es befand sich keine Person mehr in der betroffenen Wohnung und auch die übrigen Mieter konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Nach Abschluss der Löscharbeiten und der Kontrolle der Einsatzstelle konnten alle eingesetzten Kräfte wieder einrücken.
Brand 2 in GE-Schalke.Brand 2 in GE-Schalke.Rückfahrt von der Einsatzstelle.
Zu weiteren Einsätzen kam es in dieser Nacht nicht, sodass unsere Kamerad:innen am Morgen und nach einem gemeinsamen Kaffee ihren wohlverdienten Feierabend antreten konnten.
Nachdem die Fahrzeugeinteilung erfolgt und die allwöchentliche Besprechung zu aktuellen Themen beendet war, folgte am gestrigen Übungsdienst eine Alarmierung durch die Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen. Unter dem Stichwort „TH droht zu fallen“ ging es für die Besatzungen des HLF 16-1 und des LF 16-2 zu einem umgestürzten Baum nach GE-Erle. Vor Ort eingetroffen bestätigte sich die Lage. Mittels Motorkettensäge konnte der durch den Baum blockierte Fußweg jedoch schnell wieder freigeräumt werden.
Baumsägearbeiten an der Einsatzstelle.Baumsägearbeiten an der Einsatzstelle.
Ansonsten stand der Übungsdienst im Zeichen der Kameradschaftspflege: Nach Rückkehr an die Wache wurde gegrillt und anschließend bestand die Möglichkeit, gemeinsam das WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien zu verfolgen. Während der gesamten Spieldauer blieben beide Fahrzeuge – ausnahmsweise – bis 23:00 Uhr einsatzbereit. Eine weitere Alarmierung des Löschzuges erfolgte jedoch nicht, so dass alle Kamerad:innen anschließend in den wohlverdienten Feierabend gehen konnten.
Unmittelbar nach Beginn des gestrigen Übungsdienstes erfolgte eine Alarmierung unserer beiden Löschfahrzeuge. Unter dem Stichwort „TH droht zu fallen“ ging es nach GE-Buer. Aufgrund des windigen Wetters hatte sich, so die Meldung, ein größerer Ast aus einem Baum gelöst und war auf einen Carport gestürzt.
Zusammen mit der ebenfalls zu Einsatzstelle alarmierten Drehleiter der Wache 2 wurde die Lage zunächst erkundet. Die gemeldete Lage bestätigte sich. Es war glücklicherweise nur Sachschaden entstanden. Das nachfolgende Instellungbringen der Drehleiter erwies sich wegen der beengten räumlichen Verhältnisse zunächst schwierig. Schließlich konnte der auf dem Caport liegende Ast aus dem Korb der Drehleiter heraus mit der Kettensäge zerkleinert und abgetragen werden. Da die Kräfte eines Löschfahrzeuges und der Drehleiter hier ausreichten, konnte sich das 16-1 nach gut 20 Minuten wieder einsatzbereit melden.
Schnitt des Baumes aus der Drehleiter.Drehleiter an der Einsatzstelle.
Nach insgesamt gut einer Stunde war der Einsatz erfolgreich beendet. Wir danken den Kolleg:innen der Wache 2 für die tolle Zusammenarbeit.