Einsatzreicher Silvesterdienst

Zum Jahreswechsel, dem erfahrungsgemäß einsatzreichsten Tag des Jahres, hatten sich ab 07:30 Uhr 14 Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges für eine 24stündige Wachbesetzung zusammengefunden. Bereits um 07:34 Uhr erfolgte die erste Alarmierung nach Gelsenkirchen Bismarck. Dort war eine Wasserleitung in einer Wohnung geplatzt. Das LF 16-2 löste die vor Ort befindlichen Kollegen der Wache 1 aus und befreite die betroffene Wohnung vom ausgetretenen Wasser.

LF 16-2 in GE-Bismarck.
LF 16-2 an der Einsatzstelle in GE-Bismarck.

Danach wurde es erst einmal ruhiger und es blieb genügend Zeit für die gemeinsame Zubereitung des Essens, für Arbeiten an der Wache und gemeinsame Spiele. Gegen 21:00 Uhr erfolgte dann der nächste Alarm, diesmal zu einem brennenden Papierkorb in Gelsenkirchen Resse, quasi vor der Wache. Das HLF 16-1 konnte hier schnell eingreifen. Kurz vor Mitternacht erfolgten die nächsten Alarmierungen für beide Löschfahrzeuge zu Einsatzstellen in der Neustadt und in Resse. Ein brennender Kühlschrank auf einer Straßenkreuzung gehörte hier ebenso zu den Lagen, wie ein brennender Altkleidercontainer.

Gegen 03:00 Uhr am Neujahrsmorgen kehrte dann Ruhe ein und die Wachbesetzung konnte – nach gemeinsamem Aufräumen – um 07:30 Uhr beendet werden.

Letzter Übungsdienst des Jahres 2025

Der letzte Übungsdienst des Jahres 2025 war der Kameradschaftspflege gewidmet. In gemütlicher Runde verbachten über 20 Kamerad:innen noch einmal gemeinsam Zeit an der Wache.

Natürlich waren die Fahrzeuge einsatzbereit gemeldet. Folglich alarmierte die Leitstelle den Löschzug gegen 20:30 Uhr zu einem brennenden Müllcontainer nach Gelsenkirchen Buer. Vor Ort bestätigte sich die Lage. Der Angriffstrupp des HLF 16-1 löschte den Brand ab, während die Kräfte des LF 16-2 die Einsatzstelle absicherten und das anliegende Wohnhaus kontrollierten, weil dort in Folge eines geöffneten Fensters ein Raucheintrag festgestellt werden konnte. Ein Eingreifen war hier aber nicht erforderlich.

Ausgelöste Brandmeldeanlage während des Übungsdienstes

Am vergangenen Übungsdienst übten wir mit unseren Anwärterinnen und Anwärtern, die in Kürze mit ihrem Grundausbildungslehrgang starten werden, vorbereitend Einsätze nach Feuerwehr-Dienstvorschrift 3.

Parallel befassten sich weitere Kameradinnen und Kameraden mit der Reinigung unserer Fahrzeughalle, ehe der Löschzug gegen 20:45 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert wurde. Vor Ort stellte sich heraus, dass diese durch Bauarbeiten ausgelöst wurde. Nach Eintreffen am Gerätehaus konnten alle in den wohlverdienten Feierabend starten.

Präsentation zum Thema Türöffnung.

Türöffnung

Der gestrige Übungsdienst stand im Zeichen des Themas „Türöffnung“ – wohl die häufigste technische Hilfeleistung, mit der wir konfrontiert sind. Neben den rechtlichen Aspekten (Grundrechtseingriff, Anscheinsgefahr) ging es um Fragen der Taktik und der Technik: Was muss im Vorfeld einer Türöffnung beachtet und erkundet werden? Und welche technischen Möglichkeiten mit all ihren Vor- und Nachteilen stehen zur Verfügung?

Unterbrochen wurde der Unterricht durch einen Einsatz: Unter dem Stichwort „Ausgelöster Heimrauchmelder“ alarmierte uns die Leitstelle nach GE-Scholven. Wir trafen kurz nach den Kräften der Feuerwache 4 an der Einsatzstelle ein. Die Erkundung ergab, dass angebranntes Essen auf dem Herd Grund für die Auslösung war. Glücklicherweise konnten sich die Maßnahmen vor Ort wesentlich auf Belüftungsmaßnahmen beschränken.

Sturmeinsätze im Stadtgebiet

Am gestrigen Mittwoch besetzte der Löschzug, aufgrund der angesagten Wetterlage über dem Stadtgebiet, das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF). Gegen 20:30 Uhr wurden die Kameraden und Kameradinnen zu einem umgestürzten Baum nach Resse alarmiert. Vor Ort angekommen, stellte sich heraus, dass ein Ast auf zwei Autos gestürzt war. Nach knapp einer Stunde konnte der Löschzug wieder einrücken. Auf dem Weg zum Gerätehaus mussten die Kameraden und Kameradinnen noch zwei Straßen von Wasser befreien.

Um 22:00 Uhr kam dann erneut das Alarmstichwort ,,TH-Sturm“. An der Einsatzstelle angekommen, hing ein großer Ast von einem Baum herunter. Mit Hilfe von Rundschlingen, die am Löschfahrzeug befestigt wurden, konnte der Ast aus dem Baum entfernt werden. Nachdem die Kameraden und Kameradinnen die Straße wieder befahrbar gemacht haben, konnten alle Fahrzeuge wieder einrücken und der Löschzug konnte in den wohlverdienten Feierabend.